recomine – Das regionale Bündnis aus dem Erzgebirge entwickelt und testet ressourcenorientierte Umwelttechnologien für den Weltmarkt

Die Sanierung von Bergbaualtlasten ist eine Herausforderung für Bergbau- und Hüttenstandorte weltweit. Im Erzgebirge hat das recomine-Bündnis einen ganzheitlichen Ansatz entwickelt, um die Beseitigung von Umweltbelastungen mit der Erschließung fein verteilter Rohstoffquellen zu kombinieren. Wir haben mit Bündniskoordinator Philipp Büttner gesprochen, um mehr über recomine zu erfahren.

Das Unternehmen Antara Mining aus dem Norden Chiles ist Vorreiter im Bereich Software zur Rückverfolgung von Bergbauprodukten

Seit ein paar Monaten ist Antara Mining Mitglied bei Eco Mining Concepts. Seit 2014 bietet das Unternehmen Software-Lösungen für die Verwaltung der wichtigsten Produktionsanlagen der globalen Bergbauindustrie an, mit einem Fokus auf Rückverfolgbarkeit, Produktivität und Feldaktivitäten, für einen effizienten und nachhaltigen Bergbau.

Iris Wunderlich übernimmt neue Führungsposition in der AHK Chile

Ab Januar 2021 löst Iris Wunderlich in der Position als Project Leader Mining & Sustainability Annika Glatz ab, die nach acht Jahren die Kammer verlässt. In ihren neuen Aufgaben wird sie von Denise Kirschner unterstützt, die vor allem für die Koordination des Projekts Eco Mining Concepts zuständig sein wird.

Deutsch-Chilenisches Forum für Bergbau und mineralische Rohstoffe der AHK Chile analysierte die Schlüsselrolle Chiles im „Green Deal“ der EU


Die Bestrebungen der Länder der Europäischen Union für eine kohlenstoffneutrale Industrie im Jahr 2050 decken sich mit dem Ziel Chiles, bis zum gleichen Zeitpunkt zu einem nachhaltigeren Bergbau überzugehen.

Virtuelle Bergbaudelegation nach Deutschland präsentierte chilenischen und peruanischen Teilnehmern die neuesten Technologien zur Produktivitätssteigerung im Bergbau

Vom 15. bis 20. November 2020 organisierte die AHK Chile gemeinsam mit der AHK Peru, dem VDMA Mining und der EnergieAgentur.NRW eine virtuelle Delegationsreise nach Deutschland. Insgesamt 16 Bergbauunternehmen aus Peru und Chile nahmen an den Besuchen teil, die vereinzelt sogar als Live-Rundgänge durchgeführt werden konnten.

EMC-Mitglied SMT SCHARF nimmt ersten Elektro-Transporter im Untertagebau El Teniente in Betrieb

Mitte Oktober hat unser EMC-Mitglied SMT SCHARF den ersten Elektro-Transporter im Untertagebau El Teniente des chilenischen Kupferbergbaukonzerns Codelco in der Region O’Higgins in Betrieb genommen. In einer Höhe von mehr als 2.000 Metern wird das umgerüstete Fahrzeug, welches 100% elektrisch betrieben wird und den gesamten Dieselantrieb ersetzt, seitdem auf die Bewährungsprobe für die Bergbauindustrie gestellt. Die Betriebskosten werden hierbei voraussichtlich um 70% bis 80% sinken im Vergleich zu einem konventionellen Fahrzeug.

Das Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Engie entwickelt, welche für die Datenüberwachung und das elektrische Aufladen des neuen Kleinlasters verantwortlich sein wird. Das Fahrzeug-Modell entspricht einem E-Cruiser und benötigt etwa zwei Stunden zum Aufladen bei einer Nennleistung von 60 kW und einer maximalen Leistung von 90 kW (entspricht 150kW Diesel). Während der nächsten zwölf Monate wird der Elektro-Transporter in Bezug auf Leistung, Widerstand und Energieverbrauch unter realen Bedingungen im Untertagebau und auf Industriestraßen im Hochgebirge getestet.

Die Inbetriebnahme des SMT SCHARF-Fahrzeugs ermöglicht die Sammlung von Betriebsdaten und ebnet den Weg für einen zukünftigen Masseneinsatz von Elektrofahrzeugen im chilenischen Bergbau. Auf diese Weise stellt das Projekt bereits jetzt ein erfolgreiches Beispiel für die deutsch-chilenische Zusammenarbeit dar, bei der technologische Fortschritte aus Deutschland Hand in Hand gehen mit dem Engagement Chiles für einen umweltfreundlicheren und CO2-neutralen Bergbau.

Das Team von Eco Mining Concepts gratuliert zu diesem großartigen Projekt!

Minera San Pedro lädt Mitglieder von Eco Mining Concepts ein, innovative Pilotprojekte in dem Bergbaubetrieb durchzuführen

Der Bergbausektor sieht sich zunehmend mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert, wie der Erschöpfung großer Lagerstätten, Wasser- und Energieknappheit sowie steigender ökologischer und sozialer Anforderungen.

Bergbauunternehmen müssen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Bergbau eine führende Rolle einnehmen, indem sie ihre Verfahrensweisen neu gestalten und innovative Lösungen und neue Technologien in ihre Prozesse integrieren. Auf diese Weise kann die Bergbauindustrie ihre Umweltauswirkungen verringern, die Effizienz ihrer Prozesse erhöhen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken.


Vor diesem Hintergrund lädt Andrés Guerrero – CEO in der Minera San Pedro (MSP) und Mitglied von Eco Mining Concepts – die Mitglieder des Netzwerks ein, ihre innovativen Technologien und Lösungen vorzustellen, um Pilotprojekte im Bergbaubetrieb MSP in der Gemeinde Til Til in der Metropolregion Santiago umzusetzen.

MSP hat die Vision, eine führende Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung kleiner und mittlerer Bergbauprojekte in Chile zu übernehmen, mit einem Modell, das auf Effizienz und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.

Der Bergbaubetrieb MSP umfasst unter anderem einen Untertagebergbau, welcher nach der Methode des „sublevel stopping“ betrieben wird, eine Metallerz-Konzentrationsanlage (Flotation), ein 3-MWp-Photovoltaikprojekt und eine Anlage zur Eindickung und Filterung der Bergbaurückstände. Das Hauptprodukt des Unternehmens ist Metallerzkonzentrat, insbesondere Kupfer und Silber.

Mit seinem verhältnismäßig kleinen Umfang bietet der Bergbaubetrieb MSP eine große Flexibilität bei der Erprobung, Validierung und Implementierung neuer Technologien und Innovationen. Bereits seit 2013 führt MSP Pilotprojekte für den Bergbau durch.

Beispielsweise realisierte das Nationale Pilotierungszentrum für Bergbautechnologie (Centro Nacional de Pilotaje, CNP) im August dieses Jahres ein Pilotprojekt zur industriellen Testung einer in Chile entwickelten besonders schnellen Betonpflasterbautechnik für den Untertagebau und den dort besonderen Konditionen in Bezug auf Bewegungsfreiheit und Einsatz von Spezialmaschinen.  Die vorher angewandten Pflasterbautechniken wiesen einen Mangel an Resistenz und Schwierigkeiten bei der Anwendung im Untertagebau auf. Die neuentwickelte Lösung besteht aus widerstandsfähigen, modularen Betonplatten, deren spezifische Leistungsfähigkeit aktuell evaluiert wird. Bei diesem Produkt handelt es sich um eine chilenische Innovation, die über einen Zeitraum von eineinhalb Jahre entwickelt wurde und nun in einem der Stollen des Untertagebaus der MSP unter realen Bedingungen getestet wird.

Wenn Sie daran interessiert sind, ein Pilotprojekt in der Minera San Pedro durchzuführen und mit Andrés Guerrero in Kontakt treten möchten, wenden Sie sich bitte an:

Denise Kirschner
Project Assistant Energy, Mining & Sustainablitiy, AHK Chile
dkirschner@camchal.cl

Grüner Wasserstoff – virtuelle Entdeckungsreise nach Deutschland

Vom 28. September bis 2. Oktober nahmen mehr als 30 chilenische Unternehmen, Vertreter von Forschungsinstitutionen und Ministerien sowie Repräsentanten aus dem chilenischen Bergbau an der virtuellen Study Tour nach Deutschland zum Thema Grüner Wasserstoff teil. Die Reise wurde von der AHK Chile im Rahmen der Deutsch-Chilenischen Energiepartnerschaft organisiert.

Die Teilnehmer besuchten sieben Pilotprojekte aus unterschiedlichen Branchen, darunter das Testzentrum für Gasturbinen von Siemens, das Pilotprojekt „Verbundvorhaben Wasserstoffmobilität Nordfriesland“ von GP JOULE, den Nutzfahrzeug-Hersteller FAUN, der 2021 die ersten Müllfahrzeuge und Kehrmaschinen mit Wasserstoffantrieb in Serie produzieren wird, und ein Projekt der Salzgitter AG zur Stahlproduktion mit grünem Wasserstoff.

„Für die virtuellen Besuche haben wir deutsche Leuchtturmprojekte zum Thema Grüner Wasserstoff ins Programm aufgenommen, da dieses Thema für Chile von außerordentlichem Interesse ist. Bei den Unternehmen gab es dann nicht nur eine Präsentation, sondern auch einen virtuellen Rundgang – live per Smartphone.“

Christoph Meyer, Project Manager Energy, Mining & Sustainability AHK Chile

Aus dem chilenischen Bergbau waren neben dem Advanced Mining Technology Center auch das Technology Research Center of Antofagasta (CICITEM) vertreten sowie das Unternehmen Andres Iron und das Technologische Zentrum für Bergbauzulieferer (CET Minería) der Industriellen Vereinigung Antofagasta.

„Die Reise war interessant und innovativ und bat eine sehr gute Möglichkeit, virtuell an weit entfernte Orte zu gelangen, vor allem in Zeiten von Covid-19. Wir konnten die verschiedenen Erfahrungen, Erfolge und Herausforderungen im Rahmen der Projekte kennenlernen. Die Veranstaltung hat Perspektiven aufgezeigt und die Teilnehmer konnten sich mit den verschiedenen Technologien vertraut machen. Wir konnten feststellen, dass die Nutzung von grünem Wasserstoff als Energiequelle immer näher rückt. Das stellt für Chile – und insbesondere für unsere nördliche Region, die Atacama-Wüste – einen komparativen Vorteil dar aufgrund der Möglichkeit, den Wasserstoff mit erneuerbaren Energien selbst zu produzieren.“

Patricio Lazcano Albornoz, Executive Director CET Minería der Industriellen Vereinigung Antofagasta.

Einladung zur Teilnahme am EU-Projekt Re-Sourcing

Seit Ende 2019 ist die AHK Chile Mitglied des Konsortiums Re-sourcing, ein Projekt, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms Horizon 2020 finanziert wird und sich mit der nachhaltigen und verantwortungsvollen Rohstoffbeschaffung auseinandersetzt. Ziel des Projekts ist es, eine physische und digitale globale Plattform zu entwickeln, welche die Erarbeitung einer von allen Stakeholdern akzeptierten Definition von „Responsible Sourcing“ ermöglicht und die Umsetzung von Innovationen im Rohstoffmanagement fördert. Der Übergang Europas in eine kohlenstofffreie Zukunft muss durch eine verantwortungsvolle Rohstoffbeschaffung in globalen Wertschöpfungsketten begleitet werden, wenn wir eine integrative Nachhaltigkeit erreichen wollen, die niemanden zurücklässt.

Über einen Zeitraum von vier Jahren wird die Globale Plattform RE-SOURCING gemeinsam mit allen involvierten Stakeholdern auf folgende Ziele hinarbeiten:

  • Gemeinsames Lernen von innovativen Business Cases für verantwortungsvolle Rohstoffbeschaffung
  • Die Erstellung einer Roadmap für eine Industrie, die eine verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen für erneuerbare Energien, Elektromobilität und elektronische Geräte innerhalb der Europäischen Union berücksichtigt
  • Ein Voranschreiten in der Harmonisierung von Konzepten und die Festlegung einer globalen Definition von „Responsible Sourcing“
  • Der Aufbau einer globalen Gemeinschaft zur verantwortungsvollen Rohstoffbeschaffung, die bestehende Netzwerke und Stakeholder miteinander verbindet und ihre Basis erweitert

SCHAUEN SIE SICH DAS NEUE RE-SOURCING IMAGEVIDEO AN

Re-sourcing lädt Stakeholder ein, sich der Plattform anzuschließen

Werden Sie Teil der globalen Plafform, um Informatinen über die Entwicklungen des Projekts zu erhalten und sich aktiv zu beteiligen. Die Website des Projekts wird kontinuierlich aktualisiert und erweitert und liefert umfassende Informationen über zu Responsible Sourcing sowie konkrete Aktionspläne für den Übergang zur verantwortungsvollen Rohstoffbeschaffung.

Abonnieren Sie den Newsletter, um individuelle Einladungen zu Workshops, Konferenzen und Flagship Labs zu erhalten.

SAVE THE DATES

  • Virtueller Workshop zur Roadmap:
    “Responsable Sourcing in the renewable Energy Supply Chain – a reality or still a long way to go?” , 29. Oktober 2020, 13:30 – 17:00 Uhr (dt. Zeit)
    Weitere Informationen finden Sie HIER
  • Konferenz:
    „RE-SOURCING Opening Conference, 18-19 Januar 2021, Wien
    Weitere Informationen finden Sie HIER

PUBLIKATIONEN

  • Der Bericht „International Responsible Sourcing Agenda“ analysiert die gegenwärtige Situation im Mineralien- und Metallsektor und gibt einen Überblick über aktuelle Ansätze und Praktiken der verantwortungsvollen Rohstoffbeschaffung.
    Den kompletten Bericht können Sie HIER downloaden.
  • In dem Bericht „The RE-SOURCING Common Approach“ erfahren Sie mehr über den Gesamtansatz des Projekts in Bezug auf die verantwortungsvolle Rohstoffbschaffung, Prioritäten und Aktivitäten, Themenbereiche und Möglichkeiten für die Beteiligung von Stakeholdern.
    Den kompletten Bericht können Sie HIER downloaden.
  • Im September 2020 wurde das erste RE-SOURCING Informationsdokument „Responsible Sourcing: The Case for Business Competitiveness“ veröffentlicht. Dieser Bericht betrachtet vier Phasen der Beteiligung von Unternehmen an einer verantwortungsvollen Rohstoffbeschaffung und zeigt auf, warum das Thema ein Schlüsselfaktor für Unternehmen sein wird, um ihre Geschäfts aufrechtzuerhalten und auszubauen.
    Den kompletten Bericht können Sie HIER downloaden.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Website des Projekts: https://re-sourcing.eu/ oder kontaktieren Sie:

Iris Wunderlich
Senior Project Manager | AHK Chile
Energy, Mining & Sustainability
iwunderlich@camchal.cl

Nachhaltigkeit verbindet: Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie ist neues EMC Mitglied

Seit April verstärkt das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) das Deutsch-Chilenische Netzwerk Eco Mining Concepts (EMC). Das Forschungsinstitut, das nun Teil des wissenschaftlichen Beirats ist, gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und damit zur größten Forschungsorganisation Deutschlands, der Helmholtz-Gemeinschaft.

Das knapp 150 Mann starke Institut beschäftigt sich mit der nachhaltigen Bereitstellung von mineralischen und metallhaltigen Rohstoffen. Die Entwicklung energie- und rohstoffeffizienter Technologien und Systeme geschieht hier entlang des gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskreislaufs, umfasst also auch die Bereiche Remining und Recycling.

Nur eineinhalb Jahre nachdem das HIF 2011 als Bestandteil der nationalen Rohstoffstrategie der Bundesrepublik Deutschland etabliert worden war, wurde auch das Bergbaukompetenzzentrum der AHK Chile gegründet. „Das Bergbaukompetenzzentrum ermöglichte uns in den ersten Jahren mehrere erfolgreiche Kooperationen mit chilenischen Partnern. Jetzt wird diese Partnerschaft durch Eco Mining Concepts schließlich formalisiert und ausgebaut“, freut sich HIF-Direktor Jens Gutzmer und ergänzt: „Wir verstehen uns als einen Wegbereiter einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und diese beginnt bekanntlich mit dem Bergbau. Hier ist Chile mit seiner Erfahrung im Großbergbau von Kupfer und seinen Nebenelementen, aber auch im Einsatz erneuerbarer Energietechnologien ein wichtiger Kooperationspartner“.

So war eines der ersten HIF-Projekte eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von der chilenischen Industrie finanzierte Zusammenarbeit mit IM2, heute ein Teil von Codelco Tech. Ziel des Projekts war, das Ausbringen von Molybdän in Kupfererzen zu optimieren – und zwar ohne die Kupfergewinnung negativ zu beeinträchtigen. Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit der Flotation von Pyrit mit biobasierten Reagenzien. Es wird in Kooperation mit dem Chilenischen Advanced Mining Technology Center (AMTC) durchgeführt und vom BMBF und der Comisión Nacional de Investigación Científica y Tecnológica CONICYT finanziert. Beide Aspekte tragen zu einem nachhaltigen Bergbau bei: die optimalen Rohstoffgewinnung, als auch der Einsatz umweltverträglicherer Reagenzien.

Als Mitglied des Netzwerks Eco Mining Concepts setzt sich das HIF für die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen chilenischen und deutschen Firmen sowie akademischen Partnern ein. Mit der Entwicklung nachhaltiger Technologien von der Exploration bis zum Recycling einschließlich der Simulation von Prozessen kann das Institut einen wichtigen Beitrag für den chilenischen Bergbau leisten. Digitale Zwillinge beispielsweise erlauben es, Schwachstellen in der Metallproduktion zu identifizieren und mittels innovativer Technologien die Rohstoff- und Energieeffizienz zu erhöhen. Auch der Schwerpunkt Remining, also die Gewinnung von Roh- und die Immobilisierung von Schadstoffen aus Bergbauhalden, ist für Chile relevant, da hier beim Abbau von Porphyr Kupfererzen große Mengen Abraum entstehen. In dem vom HIF koordinierten Netzwerk rECOmine (https://www.recomine.net/en/) werden für solche Fälle neue Remining-Konzepte entwickelt. Diese haben die Nutzung disperser Rohstoffquellen in Kombination mit der Rehabilitation von Bergbau-Altlasten zum Ziel. Auch diese Thematik adressiert Eco Mining Concepts. Fortschritte, die durch Projekte in rECOmine erzielt werden, können in einem aktiven Bergbauland wie Chile gemeinsam weiterentwickelt und vermarktet werden.

Nachhatige Erkundung mit Drohnen © HZDR/Detlef Müller
3D-Model einer Halde. welches die unterschiedliche Verteilung der Konzentrationen von Sphalerit im Haldenkörper zeigt (links: © SAXONIAStandortentwicklung- und Verwaltungsgesellschaft mbH, 1967, rechts © HZDR)