Iris Wunderlich übernimmt neue Führungsposition in der AHK Chile

Ab Januar 2021 löst Iris Wunderlich in der Position als Project Leader Mining & Sustainability Annika Glatz ab, die nach acht Jahren die Kammer verlässt. In ihren neuen Aufgaben wird sie von Denise Kirschner (Project Manager Energy, Mining & Sustainability) unterstützt, die vor allem für die Koordination des Projekts Eco Mining Concepts zuständig sein wird.

Iris, welche Erfahrung und Expertise bringst du für deine neue Position mit?

[Iris Wunderlich]:
„Anfang 2020 hatte ich die Verantwortung für das Projekt RE-SOURCING und  auch eine aktivere Rolle im Netzwerk Eco Mining Concepts übernommen. In beiden Fällen handelt es sich um Projekte, die den Bergbausektor mit Energie- und Nachhaltigkeitsthemen verknüpfen, was in den Bereich meiner Expertise fällt. In der Tat können diese Themen nicht getrennt voneinander betrachtet werden, da sie eng miteinander verbunden sind. Ich konnte mich in dieser Zeit also bereits mit den Aktivitäten der Kammer im Bergbausektor vertraut machen, was die Übertragung dieser neuen Verantwortung jetzt natürlich erleichtert. Es ist ein großer Vorteil, dass ich schon seit mehreren Jahren bei der AHK Chile arbeite: Ich kenne die Strukturen, die strategische Ausrichtung und kann auf ein außergewöhnliches Unterstützungsnetzwerk zurückgreifen, sowohl intern als auch mit Organisationen und Institutionen, die eng mit uns zusammenarbeiten. Dies ist das Ergebnis einer gründlichen, vorausschauenden Arbeit und somit ein großartiges Erbe, das mir Annika Glatz hinterlässt, die diese Position 8 Jahre lang innehatte und praktisch alle Projekte und Initiativen initiierte, die wir heute in unserem Portfolio haben. Ich freue mich also, auf diesem starken Netzwerk in Chile wie auch in Deutschland aufbauen zu können und auch die anderen Kammern, die Teil des German Mining Network sind, nun besser kennen zu lernen.“

Welche sind Deine wichtigsten Ziele für die kommenden Monate?

[Iris Wunderlich]:
„Durch die vielfältigen Initiativen der Kammer, sowohl mit unserem Kompetenzzentrum für Bergbau und Rohstoffe und dem internationalen Netzwerk der Kammern, German Mining Network, als auch durch die Projekte RE-SOURCING und Eco Mining Concepts, möchte ich die Allianzen zwischen Chile, Deutschland und der Europäischen Union als strategisch wichtige Märkte für den chilenischen Bergbau weiter stärken. Ich will Zukunftstechnologien mit mineralischen Rohstoffen wie Lithium oder dem Einsatz von grünem Wasserstoff im Bergbau unterstützen. Darüber hinaus ist die Entwicklung von Industrie 4.0 in dieser Branche durch Digitalisierung und Automatisierung von größter Bedeutung für Bergbauunternehmen, um wettbewerbsfähig bleiben und effizientere Produktionsprozesse zu generieren. Hier können wir mit Technologie- und Knowhow-Transfer beitragen. Basierend auf der hervorragenden Arbeit, die bisher geleistet wurde, möchte ich dabei helfen, die Bergbauindustrie und die Gewinnung von Ressourcen entlang ihrer Wertschöpfungsketten transparenter, rückverfolgbarer und nachhaltiger zu gestalten. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Weg sowohl für Chile als auch für die Abnehmer der mineralischen Rohstoffe der richtige ist, um das globale Ziel einer Energiewende zu erreichen, die hilft, den Klimawandel einzudämmen. Dies ist eine langfristige Aufgabe. Für die nächste Zeit plane ich eine Reihe von Veranstaltungen, um diese Themen zu kommunizieren und eine noch engere Zusammenarbeit mit den chilenischen Bergbauunternehmen als Schlüsselakteure zu ermöglichen.“