Die bundeseigene Wismut GmbH saniert und rekultiviert seit nunmehr 30 Jahren die Hinterlassenschaften und Folgen des exzessiven Uranbergbaus und der Erzaufbereitung aus der Zeit des Kalten Krieges in Ostdeutschland.

Die Transformation einer “Bergbaualtlast singulären Ausmaßes” ist zu einem international bedeutsamen Referenzprojekt für zukunftsweisende Technologien bei der Sanierung radioaktiver Altlasten (NORM-Rückstände) geworden.

Die Wismut GmbH besitzt weitreichende Expertise bei der Anwendung komplexer Sanierungstechnologien im vollumfänglichen Maßstab.

Kompetenzfelder der Wismut GmbH:

  • Sanierung von Abraumhalden einschließlich Umlagerung und Abdeckung
  • Trockene in-situ Verwahrung von Tailingsanlagen
  • Gesteuerte Flutung von Untertagebergwerken
  • Flächensanierung und Nachnutzung
  • Wassermanagement
  • Umweltüberwachung und Strahlenschutz einschließlich eigener Labore
  • Genehmigungsmanagement komplexer Bergbausanierungsvorhaben
  • Umweltdatenbanksysteme, geologisches Archiv

Über 30 Jahre Erfahrung in der Bergbausanierung haben gezeigt, dass Transparenz und die frühzeitige Einbindung der betroffenen Interessengruppen (Stakeholder Involvement) eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Bergbausanierung sind und weltweit auch für die gesellschaftliche Akzeptanz zukünftiger Bergbauprojekte (Social Licence to Operate) von Bedeutung sein werden.

Als Unternehmen des Bundes berät Wismut internationale Gremien wie die EU und die IAEA und bietet ihre fachliche Expertise zur Unterstützung von Projekten im Rohstoffsektor sowie bei der Sanierung von Bergbaualtlasten außerhalb Deutschlands einschließlich Osteuropa, Zentralasien, Afrika und Südamerika an.

Weitere Informationen: www.wismut.de